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Schulanlage Leematten, Fislisbach

Ausgangslage

Beim Neubau handelt es sich um ein 2-geschossiges teilunterkellertes Gebäude in flachem Gelände. Die Decken sind als Rippendecken in Holzelementbauweise und das Dach als umgekehrte Rippendecke vorgesehen. Die Kerne aus Stahlbeton sind gleichzeitig tragend und aussteifend. Hinter der Fensterebene bilden die Holzstützen eine umlaufende Tragebene. Beim unterkellerten Teil ist die Fundation mittels Bodenplatte mit Streifenfundamenten vorgesehen.

Auftrag

- Planung der Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärinstallationen in aktuellem Stand der Technik. - Beratung/Dimensionierung der Lüftung und des Heizungs-systems (Verteilung) - Installationen Minergie-(P-) kompatibel - Beratung der Bauherrschaft

Projekt

Heizungsanlagen:

-Die Wärmeerzeugung wurde über eine Fernleitung vom Nachbargebäude versorgt .

-Die Brauchwarmwassererwärmung im Sommer wurde mit einer Luft-Wasser Wärmepumpe realisiert, da das Fern-wärmenetz im Sommer runtergefahren wird.

-Die Wärmeverteilung im Gebäude wurde komplett durch eine Fussbodenheizung mit Einzelraumregulierung erstellt.

-Die mechanische Lüftungsanlage wurde mit einem Lufterhitzer ausgestattet, welcher ebenfalls vom Heizungsverteiler aus versorgt wird.

 

Lüftungsanlagen:

-Für die Nasszellen bzw. gefangenen Räume im Kern des Ge-bäudes wurde eine zentrale mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung geplant.

-Die einzelnen Bereiche wurden mit Konstantvolumen-stromregler auf die benötigten Luftmengen abgeglichen.

-Die verschiedenen Brandabschnitte wurden lüftungstechnisch durch entsprechende Massnahmen geschützt.

-Die Schallübertragungen zwischen den verschiedenen Räu-men wurden durch Schalldämpfer im Lüftungsnetz vermieden.

-Für die Küche wurde eine separate Abluftanlage ausgeführt. Die Nachstromluft gelangt durch die Fenster in den Raum.

 

Sanitäranlagen:

-Sämtliche Sanitärapparate im Schulgebäude wurden in Absprache mit dem Architekten und dem Bauherrn erstellt.

-Über die Schmutzwasserleitungen wurde das Abwasser in die Kanalisation geführt.

-Das Schmutzwasser im Untergeschoss wurde mit einer Schmutzwasserpumpe abgeführt, da die Anschlüsse unterhalb der Rückstauebene lagen.

-Die Sanitärapparate wurden von der Wasserverteilung im UG komplett mit Kalt- und Warmwasser versorgt.

-Ausführung einer Enthärtungsanlage zur Bereitstellung von vollentsalztem Wasser.

Bauherrschaft

Gemeinde Fislisbach 

Unsere Leistungen

Heizung-, Lüftung-, Sanitärplanung

Phasen 3 -5, gem. SIA  LM 108

Status

Abgeschlossen

Ort

Fislisbach, Kanton Aargau