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A1 Ausbau Nordumfahrung Zürich - 3. Röhre Gubristtunnel / Instandsetzung bestehende Tunnels

Mit mehr als 120’000 Fahrzeugen täglich, ist der Gubristtunnel einer der meistbefahrenen Tunnels der Schweiz. Staus und Unfälle gehören zur Tagesordnung. Mit dem Bau einer neuen 3. Röhre und der Instandsetzung der bestehenden Tunnels soll dieser Engpass beseitigt werden. 

 

Ausgangslage

Um die Kapazität im Rahmen des Gesamtprojektes "A1 Ausbau Nordumfahrung Zürich" und somit auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, wurde der Bau eine rneuen dritten Röhre des Gubristtunnels vorgesehen. Nach der Eröffnung der 3. Röhre werden die beiden bestehenden Tunnels instandgesetzt.

Auftrag

Die Filiale Winterthur des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hat Gähler und Partner als Teil der IG Gubrist Plus mit der Bauleitung (SIA Phase 52 und 53) im Bereich des Vortriebs, des Innenausbaus, des Roh- und Innenausbaus der beiden Portalbauwerke, sowie der Materialbewirtschaftung der 3. Röhre beauftragt. Zudem wurde die IG für die Submission und Bauleitung der Instandsetzung der 1. und 2. Röhre mandatiert.

Projekt

Die neue Tunnelröhre liegt mit einem Abstand von 20 bis 50 Metern nördlich der bestehenden beiden Röhren. Die Linienführung der 3. Röhre erfolgt grösstenteils parallel zu den bestehenden beiden Röhren. Das Portalbauwerk in Affoltern wird an das bestehende Bauwerk angeschlossen. In Weiningen wird ein Tagbau mit einer Länge von rund 223 Metern erstellt.

Die 3. Röhre ist über 12 begehbare und zum Teil befahrbare Querverbindungen mit der 2. Röhre verbunden. Die Lüftung der 3. Röhre wird über die Lüftungszentralen bei den Portalen Affoltern und Weiningen sowie über die bergmännische Zentrale Sunnenrain sichergestellt.

Der Fahrraum umfasst drei Fahrstreifen, welche nach der Eröffnung in Fahrtrichtung Bern benutzt werden. Zudem wird im Normalprofil ein Werkleitungskanal für die Aufnahme von Kabeln und der Löschwasserleitung unter der Fahrbahn angeordnet. Ein Abluftkanal über dem Fahrraum stellt die Absaugung der im Ereignisfall freigesetzten Schadstoffe und des Brandrauchs sicher. Der Abluftkanal ist durch eine Zwischendecke vom Fahrraum getrennt. Mit einer Breite von 16 Metern hat die 3. Röhre Gubristtunnel den grössten Ausbruchdurchmesser, welcher bei einem Strassentunnel in der Schweiz bisher realisiert wurde.

Der Ausbruch der dritten Röhre erfolgte mittels einer Teilschnittmaschine (TSM) im Kalottenvortrieb von der Seite Affoltern. Von der Seite Weiningen wurde ein Gegenvortrieb von 91 m vorgesehen. Rund 400 Meter hinter der Ortsbrust folgte der Strossenabbau mittels Fels-Grossfräsen. Weitere 100 Meter später begann die Betonierung der Sohle und somit der Innenausbau. Der gesamte Innenausbau inklusive Zwischendecke erfolgte dabei parallel zu den Vortriebsarbeiten.

Da die beiden bestehenden Röhren nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards entsprechen und auch eine bauliche Sanierung angezeigt ist, werden diese nach der Eröffnung der 3. Röhre gestaffelt saniert. Dabei wird unter anderem der Fahrraum vergrössert sowie das Entwässerungssystem und die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung (BSA) erneuert.
 

Meilensteine

Start Hauptarbeiten:  2016
Durchschlag:  2020
Eröffnung 3. Röhre:    2022
Sanierung 1. / 2. Röhre:  2022 - 2025
Eröffnung Gesamtprojekt:   2026

Bauherrschaft

Bundesamt für Strassen ASTRA, Filiale Winterthur 

Unsere Leistungen

Neiubau 3. Röhre: Bauleitung Vortrieb, Innenausbau und Nebenbauwerke  (SIA Phase 52 und 53), Instandsetzung bestehende Tunnels, Submission und Bauleitung (SIA Phasen 41, 52 und 53)

Status

In Arbeit

Ort

Gubristtunnel, Kanton Zürich